Montag, 20. September 2010

Eve Butterfly

Dieses Bild entstand vorrangig als Geburtstagskarte... und fand sich schnell unter den ersten Entwürfen zu "Expedition LUNA" wieder.

Mittwoch, 15. September 2010

Tecnikkas - "Med-Tecs"


Die "Med-Tecs" (Kurzform für "Medium-Tecs") bilden den größten Teil der bekannten Luftfahrerriege. Hier findet sich alles von Kapitänen mit eigenen Schiffe bis zu einzelnen Tecnikkas, die je nach Bedarf auf anderen Schiffen anheuern und stetig wechseln. Sie alle bilden dies, was dem Grot der Bevölkerung als Tecnikka in erster Linie bekannt ist und so mancher schwelgt geradezu von der scheinbaren Freiheit, welche diese Luftfahrer vertreten. Doch die ständige Suche nach Auftraggebern, das Wagnis von Luftreisen (speziell durch die Ætherwolken) oder das unberechenbare Wetter sind nur ein paar der anhaltenen Faktoren im Leben eines Tecnikkas. Daneben sei noch die Obhut der Luftschiffe selbst erwähnt, die gerade für einen Med-Tec einen enormen Wert besitzen. Dabei spielen weniger Punkte wie die Größe, die Ladekapazität oder die Geschwindigkeit eine Rolle, sondern die einfache Tatsache, wieviel Vertrauen ein jeder in das eigene Schiff steckt. Die Luftschiffe sind nicht einfach nur Transport- oder Reisemittel, sie sind ebenso Teil der Crew und oftmals sogar Heimat.

Der Stolz dieser Tecnikkas auf ihre Schiffe, steht dem Stolz auf ihr Recht als Freihändler oftmals in nichts nach. Eher würden manche sogar ihre Handelsbriefe abgeben wollen, statt sich von ihren Schiff zu trennen.


Aber auch das zuverlässigste Schiff muß zwangsläufig wieder zurück auf den Boden oder in einem Hafen anlegen. Aus diesem entscheidenen Grund bestehen viele Crews nicht alleine aus den Leuten an Bord, sondern ebenso aus einem Bodenpersonal, welches z.B. in den Häfen vor Ort an den Anlegestellen sich um die Wartungen kümmert. Diese Tecnikkas verbleiben meist auch nur eine gewisse Zeit am Boden, bis sie von anderen Gefährten abgelöst werden, die zuletzt ihren Aufgaben wie gewohnt auf dem Schiff selber nachgingen. Der Wechsel innerhalb der Crews geschieht dabei immer reihum, so daß niemand daran vorbeikommt auch am Boden mal Hand anlegen zu müssen.

Die übrigen Tecnikkas, die nicht solche Kapazitäten besitzen, sind entsprechend darauf angewiesen was die Häfen bzw. Anlegestellen anbieten. Natürlich haben die großen Häfen ihre eigenes Personal vor Ort, alleine schon weil die Städte aus wirtschaftlichen Gründen diese betreiben, worauf die Tecnikkas zwangsläufig zurückgreifen müssen oder angewiesen sind.

Dienstag, 14. September 2010

Donnerstag, 9. September 2010

Tecnikkas - "High-Tecs"

Die sogenannten "High-Tecs" zeichnen sich fast ausschließlich dadurch aus, daß sie als Luftfahrer im Dienste von großen Firmen oder sogar der Regierung stehen. Dies schlägt sich maßgeblich in ihrer meist außergewöhnlich guten Ausrüstung und ihren aktuellen Schiffsmodellen nieder. Wo andere Tecnikkas gezwungenermaßen auf ihren Erfindungsgeist und ihr Improvisationstalent zurückgreifen müssen, bilden High-Tecs die Spitze des Eisberges, was Ausstattungen anbelangt.

Jedoch gibt es auch für diese Luftfahrer in fast allen Fällen einen Haken: Die Luftschiffe mitsamt ihren Ausstattungen gehören nur in den seltensten Fällen den Kapitänen. Stattdessem werden die Schiffe vornehmlich von den Auftraggebern, meist vermögende Firmen, mit vertraglicher Zustimmung geliehen oder gepachtet. In den meisten Fällen auf mehrere Jahre befristet. Auch fallen jene Tecnikkas dieser Schiffe streng genommen nicht mehr unter den rechtlichen Schutz der Freihändler. Zudem stehen sie unter der Aufsicht ihres Auftraggebers, da sie trotz allem die volle Verantwortung für die Luftschiffe tragen und rechtlich auch ohne Weiteres vor den örtlichen Gerichten dafür belangt werden können. Und es ist bekannt, daß die großen Firmen oder Gesellschaften nicht ein Stück zögern, dies auch umzusetzen.
Am bekanntesten für ihre eigenen Flotten sind hierbei die Unternehmen "Black Point", "Transcargo" und die hoch angesehene Interessensgemeinschaft "Eden Society" (kurz: "ES").

Unter den restlichen Tecnikkas, maßgeblich bei den Med-Tecs, wird über die materiell besser gestellten Tecnikkas aus vielerlei Gründen meist nur verachtend gesprochen. Die eigene Unabhängigkeit, der Stolz aller Luftfahrer, an einen größeren Auftraggeber abzutreten oder zu verkaufen, ist für viele einfach undenkbar und bricht von Grunde auf mit dem, worauf sich die Luftfahrer ursprünglich berufen hatten. - Dies geht soweit, daß der Begriff "High-Tec" oder auch "Higher" bei manchen einfachen Tecnikkas als schwere Beleidigung gilt.

Mittwoch, 8. September 2010

Yules und Gotha

Anbei die damals ersten Bilder zu den beiden Hauptcharakteren, die zuletzt als Plakate beim Diplom verwendet wurden.

Yules Rubin
Gotha Bodice

Dienstag, 7. September 2010

Ansicht einiger Fragmentwelten

Frag I, Frag II und im Hintergrund Frag IV

Montag, 6. September 2010

Tecnikkas - Einführung

Der Name „Tecnikka“ für die Luftfahrer entstand auf den Fragmentwelten im Zuge der Jahrzehnte recht einfach aus dem Wort „Technik“. Er beschreibt in den zivilisierten Regionen umgangssprachlich jene Leute, die alltäglich mit Luftschiffen ihrer Arbeit nachgehen oder in ähnlichen Aufgabenbereichen arbeiten. Ob nun Kapitäne, Crewmitglieder oder das technische Personal der Luftschiffe an Häfen, alle bilden den Teil einer kleinen Gesellschaft, die mittlerweile ihre feste Rolle besitzt.
Tecnikkas übernehmen viele Aufgaben vom einfachen Händler, bis hin zum Söldner oder Pionier, je nachdem wofür ihre Dienste benötigt werden oder wie gut man sie bezahlt. Der Grund dafür liegt in ihrer Historie:

Im Zuge der erneut erwachten Technisierung auf den großen Fragmentwelten, und dem Traum andere Welten zu erreichen, standen die Kontinentalregierungen dem Problem gegenüber, daß sie aus eigener Kraft nicht den neuen, riesigen Bedarf an übergreifenden Handels- und Reiserouten decken konnten. Die aufkommende Technik in Form von Dampf, Æther und Stahl eröffnete so viele Möglichkeiten, die es unmöglich machte sie gleichzeitig zu erschließen. Zuletzt einigten sich die Regierungsvertreter nach langwierigen Überlegungen es öffentlich auszuschreiben. Ebenso sollte jeder Beteiligte den rechtlichen Status eines Freihändlers erlangen können, um einen entscheidenden Anreiz zu bieten. Daß der Luftraum ohnehin ein gesetzlich neutraler Bereich war, unterstütze dies noch.
Die Resonanz war enorm, nicht nur weil sich viele erhofften neue Bereiche zu erschließen, sondern weil es auch eine Möglichkeit bot, den Zöllen und wirtschaftlichen Vorgaben der Regierungen zum größten Teil zu entgehen. Gerade für die einfache Bevölkerung war dies ein entscheidener Reiz.
Aus sämtlichen gesellschaftlichen Schichten, natürlich auch aus Regierungskreisen, rangen die Menschen danach, ihr Stück von diesem frischen Kuchen abzubekommen. Wie Pilze sprangen neue Unternehmen oder Interessensgemeinschaften aus dem Boden.

Der Ansturm auf diesen neu erschlossenen Zweig begründete in den folgenden Jahren die Entstehung der Luftfahrerriege in allen erdenklichen Winkeln der bekannten Welt. Mit der Zeit zeichneten sich durch die verschiedenen finanziellen und gesellschaftlichen Hintergründe drei Hauptgruppierungen ab, welche man vereinfacht wie folgt benennt: High-Tecs, Med-Tecs und Low-Tecs. - Diese werden bald noch etwas genauer vorgestellt.

Inzwischen sind die Tecnikkas sogar essenziell für manche Welten, um den Handel, Transport und Kontakt nach außen aufrechtzuerhalten. Zugleich erschlossen sie Welten, die bis dato unerreicht waren, und errichteten Landungspunkte, Häfen, Zonen bis hin zu Kolonien. - Auf der anderen Seite gibt es in manchen Regionen so viele Tecnikkas, daß die Konkurrenz unter ihnen um die Vormacht des Luftraums, schon zu Piraterie oder bürgerkriegsähnlichen Szenarien geführt hat. Was sich in der Vergangenheit leider auch Vertreter der Regierungen zunutze machten, um ihre Ziele umzusetzen.

Postkartenmotive

Donnerstag, 2. September 2010

Willkommen an Bord!

Mit der Geschichte und Diplomarbeit "Expedition LUNA" im Fachbereich Illustration, nach einem Skript der Künstlerin Henny Walden, begann eine Etappe für ein komplettes Universum, welches sich am Genre Steampunk bedient.

Fragmentwelten, Luftschiffe, archaische Dampftechnik, eigenwillige Mechanik, Ætherwolken und die Riege der Luftfahrer namens "Tecnikkas" sind hierbei nur einige der Hintergründe, die entstanden sind.


Tecnikkas Yules Rubin und Gotha Bodice

Zukünftigt werden hier weitere Ideen, Notizen, Entwürfe oder fertige Arbeiten zu dem Thema zu sehen sein, um einen größeren Einblick in die Welt zu verschaffen und wie es sich weiterentwickelt.


Viel Vergnügen... oder im Sinne der Tecnikkas:
Fly low- High crow!