Donnerstag, 9. September 2010

Tecnikkas - "High-Tecs"

Die sogenannten "High-Tecs" zeichnen sich fast ausschließlich dadurch aus, daß sie als Luftfahrer im Dienste von großen Firmen oder sogar der Regierung stehen. Dies schlägt sich maßgeblich in ihrer meist außergewöhnlich guten Ausrüstung und ihren aktuellen Schiffsmodellen nieder. Wo andere Tecnikkas gezwungenermaßen auf ihren Erfindungsgeist und ihr Improvisationstalent zurückgreifen müssen, bilden High-Tecs die Spitze des Eisberges, was Ausstattungen anbelangt.

Jedoch gibt es auch für diese Luftfahrer in fast allen Fällen einen Haken: Die Luftschiffe mitsamt ihren Ausstattungen gehören nur in den seltensten Fällen den Kapitänen. Stattdessem werden die Schiffe vornehmlich von den Auftraggebern, meist vermögende Firmen, mit vertraglicher Zustimmung geliehen oder gepachtet. In den meisten Fällen auf mehrere Jahre befristet. Auch fallen jene Tecnikkas dieser Schiffe streng genommen nicht mehr unter den rechtlichen Schutz der Freihändler. Zudem stehen sie unter der Aufsicht ihres Auftraggebers, da sie trotz allem die volle Verantwortung für die Luftschiffe tragen und rechtlich auch ohne Weiteres vor den örtlichen Gerichten dafür belangt werden können. Und es ist bekannt, daß die großen Firmen oder Gesellschaften nicht ein Stück zögern, dies auch umzusetzen.
Am bekanntesten für ihre eigenen Flotten sind hierbei die Unternehmen "Black Point", "Transcargo" und die hoch angesehene Interessensgemeinschaft "Eden Society" (kurz: "ES").

Unter den restlichen Tecnikkas, maßgeblich bei den Med-Tecs, wird über die materiell besser gestellten Tecnikkas aus vielerlei Gründen meist nur verachtend gesprochen. Die eigene Unabhängigkeit, der Stolz aller Luftfahrer, an einen größeren Auftraggeber abzutreten oder zu verkaufen, ist für viele einfach undenkbar und bricht von Grunde auf mit dem, worauf sich die Luftfahrer ursprünglich berufen hatten. - Dies geht soweit, daß der Begriff "High-Tec" oder auch "Higher" bei manchen einfachen Tecnikkas als schwere Beleidigung gilt.

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