Samstag, 6. November 2010

Inks - Einführung

Für die meisten Bewohner der Fragmentwelten sind Inks nur Teil der vielen Berichte und Erzählungen der Tecnikkas von ihren Flügen im Ætherverse. Mit Ausnahme der Luftfahrer und einiger Wissenschaftler haben viele diese eigenartigen Wesen bisher noch nie zu Gesicht bekommen.  Aufgrund der Tatsache, daß das Erscheinen der Inks im Vorfeld immer auf Luftschiffen geschah, werden sie auch als "Klabauter" bezeichnet. Vor allem die Tecnikkas hegten viele Befürchtungen gegenüber diesen unscheinbaren Wesen, weil sie begannen in vielen Winkeln der Schiffe präsent zu sein. Aber die Inks zeigten sich lediglich, ohne jegliche Interaktion oder Reaktion, als würden sie neugierig das Treiben auf den Schiffen beobachten wollen. Daß aber die Inks zudem teils in großen Gruppen mit einem Male erschienen, bestärkte die Luftfahrer in der Vergangenheit nur in ihrer Skepsis und Vorsicht.
Doch seitdem es den ersten Bericht über jene stille Passagiere gibt, hat es nie Meldungen gegeben, daß diese Wesen eine Gefahr für die Luftfahrer, die Passagiere oder das Schiff gewesen sind. Stattdessen stellte man immer häufiger fest, daß die Anzahl der Inks meist am größten in der Nähe der Maschinen der Schiffe war. Nur ein kleiner Teil von ihnen blieb sogar in der Nähe der Passagiere und zeigte scheinbar reges Interesse einfach dort präsent zu sein und am Geschehen passiv teilzunehmen.

Das Aussehen der Inks ist auffallend einfach gestaltet. Der größte Teil von ihnen besteht aus einem kreis- bis ovalförmigen Körper, mit zwei deutlichen, dunklen (fast schwarzen) Punktaugen. Die scheinbaren Augen sind auch Ursprung des Namens "Ink", als die Tecnikkas begannen diese Wesen zu benennen. Nur wenige Wissenschaftler berufen sich auf die genauere Bezeichnung des "Kopffüßlers". Die Inks haben nur zwei Extremitäten, die man vage als Beine bezeichnen könnte, weitere Arme oder Beine sucht man vergeblich. Umso deutlicher ist aber, daß sie hin und wieder ihre Form verändern können. Sei es nun ihr Körper oder die Größe und Anordnung ihrer Punktaugen, Erklärungen dafür wurden aber bisher keine gefunden. Manche gehen davon aus, daß Inks aufgrund äußerer Eindrücke ihre Gestalt verändern, aber dies ist bisher nicht belegt.

Dafür wurde es mit der Zeit für die Tecnikkas offensichtlich, daß die Inks speziell bei Ætherflügen erschienen. So daß zwangsläufig die Präsenz dieser Wesen mit dem Æther in Verbindung gebracht wurden und selbst Wissenschaftler begannen, über die wiederkehrenden Berichte von diesen Wesen nachzudenken. Kaum aber daß die Schiffe auch wieder aus ihren großen Höhen hinabkamen, verschwanden bisher die Inks in vielen Fällen auch wieder komplett von den Schiffen. Als wäre nie etwas geschehen. - Für die Wissenschaftler bisher eine enttäuschende Tatsache, weil der Wunsch einen Ink oder mehrere davon von einer Fahrt mitzubringen, hat sich inzwischen unter den Gelehrten gefestigt. Für die (gelegentlich abergläubischen) Tecnikkas wiederum haben sich diese unscheinbaren Wesen inzwischen zu einer Art Glücksbringer oder Vorbote für gute Flüge etabliert. Tatsächlich ist bisher noch kein Ætherflug bekannt, der mißlungen ist, bei dem Inks auftauchten.