Mittwoch, 20. April 2011

Eden Society - Einführung

Diese Gesellschaft wurde einst von Kaiser Maximilian II. gegründet, Großvater der gegenwärtigen Kaiserin Wilhelmina III., um die Expansion seines Reiches zu stärken. Wie die meisten jungen Kontinentalregierungen nach dem großen Zerfall litt auch Eden nach Jahrhunderten noch unter dem Einbruch an Einfluß und Macht. Ein Zusammenschluß von den stärksten Repräsentanten und Adligen von Eden sollte für die nächsten Jahrzehnte die sogenannte Außenpolitik neu definieren, allen voran bestand Sinn und Zweck dieser Interessensgemeinschaft in dem Erschließen neuer oder alter Gebiete. So war es nicht verwunderlich, daß neben Wirtschaftsvertretern, Wissenschaftlern, Adligen ebenso hochrangige Militärs zu finden waren, denn sehr schnell zeichnete sich ab, daß alle Fraktionen zwangsläufig Hand in Hand arbeiten mußten. Und die Flotte von Eden war ein entscheidener Faktor. Die Eden Society bekam im Gegenzug viele Freiheiten vom Kaiser zugesprochen, daß diese verhältnismäßig unabhängig agieren konnte in den Folgejahren.

Inzwischen hat sich die Eden Society (ES) als fester Bestandteil der regierenden Schicht in Eden entwickelt. Neue Gebiete wurden erschlossen und immer noch wird angestrebt weitere Brückenköpfe oder Kolonien zu gründen. Kaiserin Wilhelmina III. verstand es kurz nach ihrem Amtsantritt die einflußreichsten Vertreter für sich zu gewinnen, auch wenn dies gegen die Idee ihres Großvaters sprach. Sie schaffte es sogar den Einfluß des Militärs zu beschneiden, indem sich persönlich für den Freihandel und die Luftfahrerriege stark machte, um losgelöst von der Flotte handeln zu können. Unternehmen wie z.B. Black Point konnten sich so noch stärker etablieren, die zugleich große Befürworter der Kasierin wurden.
Offiziell hat sie bei der ES lediglich das Amt einer Beraterin inne, doch insgeheim ist sich der große Teil der Führung bewußt um den Einfluß von Wilhemina. Und diesen konnte sie über die letzten Jahre entscheidend festigen, nicht nur über die Unternehmen die sie unterstützte mit ihrer Politik. Kaum eine Expedition oder ein Schiff verläßt die heimischen Häfen, ohne daß die Kaiserin es erfährt.
Die Gesellschaft fungiert in den Augen mancher beinahe als zweiter Hofstaat an ihrer Seite, doch die verbuchten Erfolge und die bestehende Expansion in vielen Gebieten der Fragmentwelten lassen selbst hartnäckige Kritiker teils verstummen. Auch das Militär kommt nicht umher, die Leistungen der aufstrebenden Kaiserin anzuerkennen.

Dafür wurde der Begriff "Kaiserins Kinder" gerade unter Wilhelmina prägend als Beiname der Eden Society. Ein eher abwertender Titel von der größtenteils einfachen Bevölkerung in Eden und den umliegenden Gebieten.

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